Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegt gesetzlich verankert fest. Jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, dass er seinem Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zukommen lässt, wenn er aus gesundheitlichen Gründen nicht am Arbeitsplatz erschein

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung


Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird auch als Krankschreibung bezeichnet. Bei dieser Bescheinigung stellt der Arzt oder Zahnarzt eine Bestätigung aus. Bei der Bescheinigung wird bestätigt, dass eine Erkrankung festgestellt wurde, die den Patienten am Arbeiten hindert. Für die Tage, an denen die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gilt, ist der Arbeiter somit an seinem Arbeitsplatz für das Fernbleiben entschuldigt. Diese Bescheinigung muss der Arbeitergeber auch rechtzeitig erhalten, da es nicht ausreicht, diese am ersten Arbeitstag zu überreichen. Der Arbeitnehmer hat in der Regel vier Tage Zeit, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber vorgelegt wird. Es gibt aber immer wieder Arbeitgeber, die diese Bescheinigung schon vor dem vierten Tag verlangen. Dies ist aber im Dienstvertrag schriftliche verankert.





Dabei muss diese aber nicht persönlich vorgebracht werden, sondern es reicht während des Krankenstandes auch aus, wenn diese gefaxt wird. Am ersten Arbeitstag nach der Krankmeldung, muss aber das Original vorgelegt werden. In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer die Pflicht, dass er sich bei seinem Arbeitergeber melden muss, wenn er nicht den Arbeitsplatz antreten kann. Dabei reicht es aber nicht nur aus, dass der Grund des Fernbleibens erörtert wird, denn auch die voraussichtliche Dauer muss bekannt gegeben werden. Dieser Vorgang ist von jedem Arbeitnehmer einzuhalten, da nur so der Bezug des Entgeltes, während des Krankenstandes, gewährleistet wird. Auch wenn es zu einer Erkrankung im Ausland kommen sollte, muss der Dienstgeber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten. Die Kosten, die im Ausland dafür anfallen, muss aber der Arbeitnehmer übernehmen, da es nicht das Verschulden des Dienstgebers ist, wenn eine Erkrankung im Ausland erfolgt.